save the wave

Surfen in München ist Kult und die Welle am Eisbach in der ganzen Welt bekannt. Bitte helfen Sie mit, dass diese einzigartige Welle erhalten bleibt, in dem Sie Ihre Unterschrift elektronisch eintragen!

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"Eisbach Welle wird platt gemacht" titelt die AZ am 15.9.07

Die Zeitung unterstellt in einer wüsten Auflistung nicht zusammenhänger Einzelelemente einen -nicht vorhandenen- direkten Zusammenhang zwischen Surfen und den tragischen Schwimm-Unfällen am Eisbach- die jeweils Kilometer entfernt von der Welle alkoholisierten(?) oder überhitzten Badenden zugestossen sind und berichtet von Plänen, die Welle zu zerstören.

Weil ein (nicht surfender) Australier, der diesen Sommer im Eisbach ertrank, der Stadt München schlechte PR brachte und die Haftungsproblematik für einen evtl. Surfunfall derzeit ungeklärt ist, droht totales Surfverbot oder eine Zerstörung der Welle.

surfen surfing
Fakt ist: Es ist noch nie ein Surfer am Eisbach ertrunken. Es gibt für Schwimmer gefährliche Walzen und Unterströmungen im Eisbach, die sind aber ca. 1km von der Surfstelle entfernt und sind nicht durch die Surfwelle bedingt.
Frage ist: Ob ein gezielter Hinweis mit genauer (deutscher und englischer) Erklärung der für Schwimmer gefährlichen Stellen (wie am Meer die Sandbanktafeln) nicht sinnvoller ist als ein generelles Bade- und Surfverbot auch an sicheren Stellen, das nicht ernst genommen wird. Auch fürs Surfen könnte man detaillierte Hinweistafeln, die die Gefahren (Steine) erklären, anbringen.
Fakt ist: Die Steine sind im Eisbach als Stömungsbremse, sie wirberln ausserdem das Wasser auf, wodurch es mit Sauerstoff angereichert wird, was sich positiv auf die Wasserqualität auswirkt.
Fakt ist: Wesentlich mehr Leute verletzten sich beim Rollerbladen, auf Radwegen, beim Skifahren, im Biergärten oder beim Pokern, ja sterben sogar an Insektenstichen als beim Surfen oder Baden im Eisbach.
Fakt ist: Surfen am Eisbach kann gefährlich sein aber nur für die Surfer selber und die Selbstverwaltung funktioniert soweit, als dass schlechte Surfer zur Anfängerwelle geschickt werden und mittlere Surfer mit Tipps und Warnungen informiert und geschult werden oder freiwillig Helm und Weste tragen. Die surfcommunity betreibt aktive, verantwortungsvolle Aufklärung über die Gefahren, auch im Netz.
Fakt ist: Surfer am Eisbach sind durch Neoprenanzug und Surfbrett wesentlich besser vor dem Ertrinken geschützt als Schwimmer, auch am Atlantik dürfen Surfer bei roter Fahne ins Wasser, wenn Schwimmen strengstens verboten ist!
Fakt ist: Gesurft wird am Eisbach seit den Siebzigern. Reisende Surfer werden in der ganzen Welt auf den Eisbach angesprochen und um ihn beneidet!
Fakt ist: Fast alle Leute, die den Surfern und Kajakfahren an der Welle zuschauen, sind angetan vom Sport, machen freundliche Komplimente und freuen sich am Anblick.
Fakt ist: Eisbach-Surfen ist ein ökologischer Sport an einer natürlichen Stelle, sauber, lärm- und emissionsfrei und C02-neutral. Niemand wird belästigt, keiner beschwert sich.
Fakt ist: Viele Münchner Firmen und Geschäfte, vom Surfbretthersteller über den Bekleidungsladen zu den Filmproduktionen und Fotografen profitieren vom einzigartigen Status des Kultsports in München.
Fakt ist: Dieser Sport ist friedlich und kostenlos - viele Jugendliche lieben es, fast täglich beim Surfen zu sein und sich dort zu verausgaben anstatt ihre Energien in Drogen oder Schlägerein zu stecken. Es ist ein Traum, die warmen Sommerabende mit Surfen und anschliessenden gemütlichen Beisammensein zu verbringen und alle Surfen sind glücklich, zufrieden und dankbar an jeden Tag, an dem die Welle läuft.
Fakt ist: München ist zusammen mit Sylt eine der Kaderschmieden des deutschen Surfnachwuchses und auch z.T. international erfolgreiche Freestyle Kajakfahrer lieben die einzigartige Welle, für beide Sportarten wäre ein sehr großer Verlust, wenn es die Eisbachwelle nicht mehr gäbe.
Fakt ist: Es wäre eine Schande für eine Stadt, die sich für Olympia bewerben möchte, wenn sie so sportfeindlich ist und ein so tolles einzigartiges Phänomen zerstört. Riversurfen ist eine neue, schnell wachsende Sportart, es werden überall neue surfbare Flusswellen entdeckt. München war beim Start dabei, riskiert aber, Schlusslicht zu werden.

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